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Nein zum Windpark

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NEIN zum Windpark Sexau



Ja zum Menschen

Der Wald auf Sexauer Gemarkung dient vielen Menschen als Erholungs-, Freizeit- und Nutzungsraum. Einheimische sehen ihren Wald als prägenden und wichtigen Teil ihrer Heimat. Teile des Sexauer Bürgerwaldes in ein Industriegebiet umzuwandeln - wie beim Bau des Windparks geplant - würde für viele Menschen den Entzug ihrer Identität bedeuten.

Ja zur Natur

Der Sexauer Wald und die umgebenden Wiesentäler sind Lebensraum wertvoller Tier- und Pflanzenarten. Besonders windkraftempfindliche Fledermäuse und Vögel haben hier ihren Lebensraum. Auch der Schwarzstorch, von dem es nur noch einzelne Exemplare in Baden-Württemberg gibt, hat hier sein Durchzugs- und Rastgebiet. Die Errichtung von Windkraftanlagen würde dieses Naturgefüge für immer zerstören. Intakte Natur ist jedoch eine endliche Ressource, die für kommende Generationen erhalten werden muss.

Ja zur Landschaft

Die Umgebung von Sexau stellt eine historisch gewachsene Landschaft dar. Besucher genießen ihren Anblick beim Wandern oder von der Ruine Hochburg aus. Auch viele Gastronomiebetriebe profitieren von der ungestörten Waldkulisse. Durch einen Bau von rund 200 Meter (!) hohen Windkraftanlagen würde das Landschaftsbild stark beeinträchtigt werden und seine einmalige Attraktivität verlieren.

Ja zu erneuerbaren Energien

Die Energiewende ist von uns Bürgern gewünscht. Dabei muss jedoch abgewogen werden, wo welche Energiegewinnung sinnvoll ist. Der Schwarzwald trägt durch Energieholz, Wasserkraft und Solarenergie wesentlich zur Energiewende bei. Die geplanten Sexauer Windkraftanlagen in Höhenlagen von nur 400?500 m ü.M. lassen aufgrund eines nur geringen mittleren Windaufkommens (Windhöffigkeit) keine ausreichende Wertschöpfung erwarten.




Nein zur Zerstörung des Waldes

Für den Bau der geplanten Windkraftanlagen müssten mehrere 10.000 qm Wald abgeholzt werden. Zudem würde für die Fundamente der Waldboden mit mehreren tausend Tonnen Stahlbeton für immer versiegelt. Eine kilometerlange Trasse für Schwersttransporte soll meist abseits der bestehenden Waldwege auf der Höhenlinie des Sexauer Bürgerwaldes gehauen werden. Dies ist ökologisch unverantwortlich, führt zum Verlust der Erholungs- und Schutzfunktion des Waldes und zu einer Zerschneidung der Waldbestände.

Nein zur Vernichtung von Lebensräumen

Der Sexauer Wald ist geprägt von ökologisch wertvollen Laubholz-Mischbeständen.
Im Vergleich zu ausgeräumten Feldfluren gibt es im Wald eine riesige Artenvielfalt. 4.000 bis 6.000 verschiedene Pflanzen, Moos- und Pilzarten sowie 7.000 bis 14.000 Tierarten finden dort ihre Heimat. Der Bau eines Windparks würde den Lebensraum dieser Arten nachhaltig beeinflussen oder vernichten.

Nein zu nicht rentabler Energiegewinnung

Die Produktion von Windenergie ist nicht steuerbar, ihr Ertrag nicht kalkulierbar. Zudem wird es noch Jahrzehnte dauern, um Windenergie adäquat speichern zu können. Konventionelle Kohle- oder Gaskraftwerke müssen deshalb immer parallel einsatzbereit gehalten werden, wenn nicht genügend Wind weht.

Nein zur Beeinträchtigung des Menschen

Lärm, Schattenwurf und Lichtreflexionen beeinträchtigen die Anwohner in der Umgebung von Windkraftanlagen. Der rhythmische, dumpfe, hörbare Schall sowie der nicht-hörbare Infraschall machen Menschen über Kilometer hinweg psychisch und physisch krank. Hinzu kommt die bedrängende Allgegenwärtigkeit und Unentrinnbarkeit, was in Gutachten oft nicht berücksichtigt wird.

Nein zur Enteignung von Bürgervermögen

Grundstücke und Immobilien in Sexau, die sich in Sicht- oder Hörweite der Windkraftanlagen befänden, würden massiv an Wert verlieren. Dies käme faktisch einer Enteignung der betroffenen Bürger zugunsten einzelner Profiteure gleich.

Nein zum Betrieb des Windparks durch Großinvestoren

Die Kosten für den Bau des geplanten Windparks werden sich im mittleren zweistelligen Millionenbereich bewegen. Eine angemessene finanzielle Bürgerbeteiligung ist so nicht möglich, von "Bürgerwindrädern" kann keine Rede sein. Stattdessen wird sich der Windpark in Zukunft zum Großteil in den Händen anonymer in- und ausländischer Großinvestoren befinden.

Nein zu Windkraftanlagen im Staatswald

Den Bürgern wurde bislang verschwiegen, dass zwei der sechs geplanten Anlagenstandorte im Bereich Schlechtberg auf Staatswaldfläche liegen. Damit sollen den Bürgern Windkraftanlagen zugemutet werden, für die die Gemeinde Sexau keine Pacht bekommt. Zudem tragen diese Standorte dazu bei, dass die Bewohner des Eberbächle mit Windkraftanlagen von drei Seiten aus eingekesselt werden.

Nein zu unwirtschaftlichen Windkraftanlagen

Ein weiteres Desaster wie z.B. auf dem benachbarten Rosskopf bei Freiburg kann sich keine Gemeinde leisten. Dort arbeiteten die Windkraftanlagen auf über 700 m ü.M seit Errichtung in keinem einzigen Jahr wirtschaftlich. Die Scheinwirtschaftlichkeit von solchen Anlagen wird ausschließlich durch die gesetzlich verordnete Einspeisevergütung und durch steuerwirksame Sonderabschreibungen der Windunternehmer auf Kosten des Steuerzahlers ermöglicht.

© by IG Gegenwind-Sexau